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Proseminar Rund ums Internet
HTTP und HTML
Das "Hypertext Transfer Protocol" ist für die Kommunikation im World
Wide Web zuständig und basiert auf dem Client-Server-Prinzip. Die
Statusmeldung 404: Page not Found (Siehe Grafik 1) ist den meisten
Internetbenutzern ein Begriff.
Grafik 1
Der Client und WWW-Server tauschen über dieses Protokoll Objekte und
Nachrichten aus. Ein Client kann dabei zum Beispiel ein Browser, ein
Proxy oder ein Gateway sein. Bei dem WWW-Server handelt es sich etwa
um den Ursprungs-Server oder einen Proxy. HTTP wird ständig
weiterentwickelt und ist für jeden wichtig, der komplexe
Web-Applikationen entwickeln möchte.
HTTP ist ein verteiltes Informationssystem, welches auf der
Protokollarchitektur von TCP/IP basiert. Es ist ein zustandsloses
Protokoll, das heißt nach einer Anfrage geht der WWW-Server in den
Grundzustand zurück, eine nachfolgende Anfrage kann sich nicht
unmittelbar auf die vorherige Anfrage beziehen. HTTP funktioniert
nach dem Request/Response Prinzip. Ein Client schickt eine Anfrage
(Request), darauf schickt der Server eine Antwort (Response) zurück.
Die erste HTTP-Version 0.9 wurde 1989 fertiggestellt. Diese konnte nur
Daten im HTML-Format übertragen. Bereits 1990 gab es HTTP 1.0,
welches bereits beliebige Datenformate übertragen konnte. Die letzte
Fassung HTTP 1.1 stammt vom Juni 1999. Es wurde eine große
Leistungssteigerung durch P-HTTP erreicht, welches die Anzahl der
offenen TCP Verbindungen reduziert. Zudem wurde das Prinzip Content
Negotiation eingeführt und die Cache-Funktion verbessert.
Die Kommunikation erfolgt zwischen dem Client und dem WWW-Server
direkt oder über verschiedene Zwischenstationen.
Der Client baut Verbindungen zum Server auf und sendet Anfragen.
Der Server akzeptiert Verbindungen und antwortet mit Nachrichten auf
Anforderungen.
Ein Proxy ist ein Programm, dass sich gegenüber einem Client wie ein
Server oder gegenüber einem Server wie ein Client verhalten kann.
Ein Gateway kann man mit einem Proxy vergleichen. Der Unterschied
besteht darin, dass er von außen nicht zu erkennen ist. Ein Client
oder ein Server können also nicht erkennen, dass sie nur mit einem
Gateway und nicht mit dem Ursprungsserver beziehungsweise mit einem
echten Client kommunizieren.
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